Gesundes Wohnen

Feuchtigkeit kann sich im Mauerwerk, Putz, Holz etc. befinden. Feuchtigkeit entsteht außerdem auch durch Kochen, Baden, Wäschetrocknen. Auch Zimmerpflanzen und wir Menschen geben Feuchtigkeit ab. Bei einem 4-Personenhaushalt sind das bis zu 14 Liter pro Tag.
Feuchtigkeit in der Luft wird erst bei höherer Konzentration, z. B. als Wasserdampf oder Niederschlag  (Tauwasser) an Fenstern, Wänden oder Fliesen, sichtbar. Doch schon lange bevor Feuchtigkeit sichtbar ist, verbreitet sie eine unangenehme Wohnatmosphäre, erhöht den Heizbedarf und lässt Sporen und Schimmel gedeihen.
  • Bewusst bauen / renovieren
  • Richtig heizen und lüften

Der Ursprung zur Schimmelbildung in Räumen liegt immer bei zu hoher Luftfeuchtigkeit und zu niedrigen Temperaturen.

Damit Schimmelpilze sich entfalten können, brauchen sie Wasser. Um also Schimmelpilz-Bildung zu verhindern, müssen die Ursachen für Feuchtigkeit dauerhaft beseitigt werden. Bei Wänden wird dies durch fachgerechte Wärmedämmung erreicht, bei der Raumluft durch regelmäßiges, richtiges Beheizen und Lüften.

Wer einige Dinge beim Bauen / Renovieren und Wohnen beachtet, kann sich leicht in seinen eigenen vier Wänden wohlfühlen. Am sichersten funktioniert die Erhaltung eines Gebäudes mit der richtigen Vorsorge. Das bedeutet, dass beim Bauen und Renovieren auf Baumaterialien mit feuchtigkeitsausgleichenden Eigenschaften (= Sorptionseigenschaft) geachtet werden sollte. So wirkt z. B. Gips als auch Kalk klimaregulierend (was im Badezimmer gegenüber Fliesenflächen ausgleichend wirkt).

Da warme Luft mehr Wasserdampf aufnehmen kann als kalte Luft, ist es wichtig, alle Räume regelmäßig direkt zu heizen. Gleiches gilt auch Räume, in denen man prinzipiell eine niedrigere Temperatur benötigt (Schlafzimmer). Richtiges Heizen funktioniert natürlich am besten bei optimaler Wärmedämmung der Außenwände. Wichtig ist hier die sorgfältige Verarbeitung der wärmedämmenden Materialien, besonders an Fenstern, Rollladenkästen, Fensterrahmen und Leibungen. So wird ein zu starkes Temperaturgefälle an den Außenwänden und eventuelles Schwitzwasser (Tauwasser) durch Abkühlung feuchter Raumluft an den Wänden verhindert. Wer jetzt noch regelmäßig gezielt lüftet, hat ein Zuhause mit Behaglichkeit.