Hochschule Darmstadt in Kooperation mit der Bundesfachschule für Stuckateure Heilbronn

Prof. Dipl.-Ing Kerstin Schultz, Dipl.-Ing. LB Céline Scherer, Dipl.-Ing. LB Jule Bierlein

Die Fassade eines Hauses hat immer mehr Aufgaben zu erfüllen. Neben den bauphysikalischen Anforderungen aus Wärme-, Feuchte-, Schall- und Brandschutz muss eine Außenwand weiteren technischen Anforderungen Stand halten. So müssen Befestigungselemente und energieeinsparende technische Neuerungen integriert werden.

Design

Hochschule Darmstadt

University pf applied sience Darmstadt

Kontakt

Fachbereich Architektur und Innenarchitektur
Schöfferstrasse 1
64295 Darmstadt

trifft

Funktion

Handwerk

Bundesfachschule für Stuckateure

Kontakt

Bundesfachschule (Meisterschule)
für Stuckateure in Heilbronn
an der Johann-Jakob-Widmann-Schule

Beteiligte:
Lehrer:

Andreas Gehrig, Werkstattlehrer, Alexander Lang, Werkstattlehrer, Mario Appel, Klassenlehrer
und Schüler des Meisterkurses 2015/2016

Entwurfsverfasser:
Marietta Scheider, Masterstudentin, Studiengang Innenarchitektur

Visualisierung:
Marietta Scheider, Masterstudentin, Studiengang Innenarchitektur

Ansprechpartner / Betreuung / Umsetzung:
Prof. Kerstin Schultz – kerstin.schultz@clickliquid.de
LB Celiné Scherer – celine.scherer@h-da.de
LB Jule Bierlein – jule@bierlein.org
Marietta Scheider, Masterstudentin, Studiengang Innenarchitektur – Marietta.Scheider@gmx.net

Idee der Arbeit

Die steigenden Ansprüche und zunehmenden Reglementierungen im Bereich des Bauens stehen dem Wunsch nach einfachem Bauen und der Schaffung kostengünstigen Wohnraums oftmals entgegen. Ökonomische, einfach zu handhabende Konstruktionsarten von ökologischer als auch ästhetischer Qualität sind daher wesentlich um den gesellschaftlichen Herausforderungen und Entwicklungen, wie dem stetig wachsenden Wohnungsmarkt, entgegen treten zu können. Dies erfordert ein Umdenken in Bezug auf schnellere und kostengünstigere Bauweisen.


Konzept:

Entwickelt wird ein modulares und erweiterbares Stecksystem aus Hanfplatten als Selbstbauweise.
Dieser Prototyp wird als Einraum-Haus auf einer Grundfläche von 4,5m x 7,5 m errichtet. Aufgrund der  guten klimatischen Eigenschaften des Materials Hanf und der hervorragenden Schalldämmung, außerdem der klimaneutralen Herstellung und Recyclingfähigkeit, liegt es nahe dieses Material zur Erstellung  einfacher, ökologischer Wohnmodule zu nutzen. Die vorgespannten Platten werden mit Holzverbindern per Hand zusammengesteckt. Die passgenauen, vorgefertigten Holzstücke werden als Ornament an der Fassade sichtbar.  Verschiedene Oberflächenqualitäten werden an der Messe vorgestellt.

Download der PPT-Präsentation (17 MB)

Hanf & Lehmzu zwei formstabilen Platten pressen. Dazwischen Hanf-Fasern zur Dämmung.

Passgenaue Holzstücke werden in die Aussparungen gesteckt.

Durch das Stecksystemist der Modulbau der Hanfplatten fortsetzbar und variabel.

Die Module können auf Paletten transportiert und gelagert werden. Vor Ort wird Reihe für Reihe zusammengesteckt.