HFT Stuttgart/ Meisterschule Bildungszentrum für Ausbau und Fassade Leonberg

In einem gemeinsamen Projekt haben 80 Studierende des Bachelorstudienganges Architektur an der HFT Stuttgart und Schüler der Meisterschule Bildungszentrum für Ausbau und Fassade aus Leonberg Entwürfe für Wohnhausfassaden und davon Modelle im M 1:1 entwickelt und gebaut.

Design

HFT Stuttgart

Hochschule für Technik

Kontakt

Hochschule für Technik
Schellingstr. 24
70174 Stuttgart

Ansprechpartner:
Prof. Harald Roser
Telefon: 0711 –  89 26 26 27
harald.roser@hft-stuttgart.de

trifft

Funktion

Handwerk

Meisterschule Bildungszentrum für Ausbau und Fassade

Kontakt

Berufsförderungs GmbH
Fockentalweg 8
71229 Leonberg

Ansprechpartner:
Frank Schweizer
Telefon: 07152 – 2 33 07
info@ueba-stuckateure.de
www.ueba-stuckateure.de

Beteiligte:
HFT Stuttgart
Am IP 1 Baukonstruktion 2 Studienprojekt sind folgende Lehrpersonen beteiligt: Gebäudetechnik 2 (Prof. Cremers, Juppenlatz), Materialkunde/Bauphysik 2 (Prof. Binder, Deisinger), Tragwerkslehre 2 (Prof. Bauer, Prof. Zimmermann) und Baukonstruktion 2 (Fischer, Seiffert, Prof. Roser, Prof. Roeder, Rüdenauer).

Meisterschule Bildungszentrum für Ausbau und Fassade
Beteiligte Personen:  Frank Schweizer, Leiter des Ausbildungszentrums; Jochen Drescher Stuckateur- und Ausbildungsmeister Meisterkurs 2015 /2016

Idee der Arbeit

Im Vordergrund stand die Beschäftigung mit den dreidimensionalen und ornamentalen Gestaltungsmöglichkeiten von WDVS Fassaden. Die Hartschaumdämmung kann durch
dreidimensionale Modulation in eine zeitgemäße, innovative und attraktive Form gebracht werden.
Die wirtschaftlichen und energetischen Vorteile des WDVS können somit mit innovativen
gestalterischen Eigenschaften gepaart werden.
Die jungen Studierenden haben frei von wirtschaftlichen und technischen Zwängen Ideen und
Visionen entwickelt, die dem Hersteller, die Firma Caparol und den Verabeitern, die Stuckateure, zur technischen und wirtschaftlichen Weiterentwicklung angeboten werden.

Aufgabe
Ein brachliegendes Grundstück in Metzingen soll mit 8-9 punktförmigen ca. 4-5 geschossigen Wohnhäuser bebaut werden. Jede Zweiergruppe eines Betreuers plant jeweils eines der Gebäude.

Grundriss Dongus-Engelhardt – PDF
Grundriss Brielmann-Hermsen – PDF
Grundriss Banaditsch-Bortt – PDF
Grundriss Prettl-Melber – PDF
Download PPT-Präsentation (5 MB)
Das Wärmedämmverbundsystem ist die im Wohnungsbau am häufigsten verwendete Bauweise für die Aussenwand.
Das dem WDVS innenliegende Potential zur dreidimensionalen Modulation der Dämmung und somit zur Erzeugung moderner Ornamente und Reliefe soll ausgelotet werden. Das von Caparol angebotene mit CNC-Fräsen hergestellte Dämmsystem Capapor soll dabei verwendet werden.
Das brachliegende Grundstück liegt inmitten der Stadt Metzingen umgeben von 1-2 geschossigen Einfamilienhäusern, 3-4 geschossigen Mehrfamilienhäusern und einem Kindergarten. Das nach Norden geneigte Grundstück weist ein Gefälle von insgesamt 10 m aus.
  • 6 2-Zimmerwohnungen mit je ca. 60 m2
  • 4 3-Zimmerwohnungen mit je ca. 80 m2
  • 2 4-Zimmerwohnungen mit je ca. 100 m2
  • Fahrradgarage für ca. 24 Räder
  • Für jede Wohnung ein Kellerabteil mit min. je ca. 5 m2
  • 1 Technikraum mit ca.12 m2
Die Aussenwände bestehen aus 20 cm starker WDVS und 20 cm tragender Stahlbetonwand. Die tragendenden Bauteile sind aus Ortbeton, die Treppen aus Betonfertigteilen.